Datum
Kommentare 0

Aus textlich verfassten Inhalten gesprochenen Text zu generieren, ging füher nur dadurch, dass eine Sprecherin oder ein Sprecher den Text ablas. Dann aber gleich in der gewünschten Betonung und insgesamt perfekt.

Steht keine Sprecherin zur Verfügung, kann man sich heutzutage mit KI behelfen. Im Web gibt es ziemlich viele Angebote von text2speech-Lösungen (will heißen: Text to Speech). Oft kann man neben der Grundstimme auch weitere Parameter seinen Wünschen entsprechend anpassen. Allerdings sind die Angebote höchst unterschiedlicher Qualität.

Gut ist, dass man einen individuellen Text bei vielen der Anbieter online in gesprochenen Text umwandeln lassen und somit testen kann. Neben schlechter Betonung wie roboterartig abgehackter Sprachweise ist auch der Umgang mit Umlauten nicht überall gleich gut. So wird das Wort „Gelände“ in der Regel korrekt ausgesprochen, das Wort „entrümpelt“ aber bei einigen Sprachgeneratoren falsch als „entrumpelt“ ausgesprochen.

Es ist als sehr zu empfehlen, solchen Text zum Testen zu nutzen, den man hinterher umsetzen möchte.

Das für meine Ansprüche beste Ergebnis lieferte https://speechgen.io/de/tts-german/. Ich bevorzuge für mein Video-Projekt eine weiblche Stimme. Es gibt einfache Stimmen und Pro-Stimmen. Die Pro-Stimmen sollen einen angenehmeren, menschenähnlicheren Klang erzeugen – im Vergleich ist mir das jetzt nicht gravierend aufgefallen. Es gibt ein Start-Kontingent von 308 Zeichen für Pro-Simmen, bzw. 616 für einfache Simmen. Dieses Kontingent verringert sich mit jeder Nutzung ensprechend der genutzten Zeichen. Ist es aufgebraucht, kann man es nach Bedarf kostenpflichtig aufstocken. Je nach Bedarf ab knapp 5 €.

Autor
Kategorien Erfahrungsbericht, Software

Datum
Kommentare 0

Beim Tippen passiert es nicht nur mir, dass man beim tippen von „a“ oder der Shilft-Taste versehentlich die Caps Lock-Taste erwischt und dies nicht sofort bemerkt. Die Caps Lock-Taste gehört zu den etwas größeren Tasten der Comptertastatur.

Und weil darum nicht nur ich über die für wohl > 90 % der Compternutzer nutzlose Taste stöhnen, gibt es im Netz viele Lösungen, das Problem zu beheben. Extra Software zu installieren ist allerdings genauso doof wie das fehlerträchtige Editieren der Registry von Hand. Die weitaus beste Lösung ist in meinen Augen das Umbiegen der Caps Lock-Funktion zu einer weiteren Shift-Taste; dies erledigt eine kleine *.reg-Datei, die die erforderlichen Änderung vornimmt, ohne dass man weiter von Hand eingreifen muss.

Download hier (gezippt) CapsZuShift.zip (ca. 300 Byte)

Runterladen, auspacken und anklicken – Nachfragen des Systems abnicken.

Es klappe bei mir unter Windwos 11 Pro for Workstations problemlos. Nach Neustart wird die Änderung aktiv.

Mehr zum Thema: https://www.pctipp.ch

Autor
Kategorien Ratgeber, Computer

Datum
Kommentare 0

Seit HTML 4 der 1990er Jahre hat sich vieles verbessert. Unter anderem auch die Darstellung von Bildunterschriften. Es braucht keine mehr oder weniger umständliche Definitionen als CSS, sondern etwas mehr Struktur; hier ein Beispiel als Screenshot:

[ Bild kann nicht angezeigt werden]
Bild in HTML mit Bildunterschrift einbinden

BTW, ich pflege als alt-Text „[ Bild kann nicht engezeigt werden]“ einzutragen, weil das der Text ist, den die Website ausgibt, wenn die eigentliche Bilddatei aus irgend welchen technischen Gründen nicht angezeigt werden kann. Meist wird das alt-Atribut nicht angegeben oder ganz weg gelassen. Dies ist aber regelwidrig und führt dazu, dass ein Validator dies moniert.

Wer allerdings, wie ich in meinem Blog, fertige Software benutzt (in diesem Fall Textpattern), hat, wenn er sein Template nicht selber bastelt, wenig Einfluss darauf, ob der HTML-Code schlussendlich fehlerfrei ist. Meiner ist es trotz ausgefüllten alt-Tags nicht, weil eine Menge anderer Fehler drin stecken, die aber im Blog-Betrieb nicht auffallen. Die allermeisten Seiten im Web sind in diesem Sinne fehlerhaft kodiert.

Auf fehlerfreies HTML-Markup legen anscheinend nur noch Puristen Wert, die ihre Seiten vollständig selber coden. Ich hatte das früher auch gemacht, musste aber rasch feststellen, dass man keine groben Fehler zu machen braucht, um den Code zu verhunzen. Der allgemeine Trend ist pragmatischerweise der, dies zu vernachlässigen. Trotz alledem finde ich es sinnvoll, das alt-Tag zu setzen, weil der Leser erfährt, dass ein Bild, auf das eventuell Bezug genommen wird, nicht angezeigt worden ist.

Ein Beispiel:

[ Bild kann nicht angezeigt werden ]
Bild in HTML mit Bildunterschrift einbinden

Hier habe ich einen Dateinamen angegeben, der hier nicht existiert.

Autor
Kategorien Tipps und Tricks, HTML

Datum
Kommentare 0

Es ist immer wieder ärgerlich, wenn man das große „O“ nicht von einer Null unterscheiden kann. Die Null ist in der Regel an den Seiten schlanker (O0), aber das kann man nicht immer gut erkennen. Ich möchte deshalb für solche und ähnliche Zwecke die Verwendung der Schrift „Consolas“, die unter aktuellen Windows-Systemen verfügbar sein sollte, empfehlen:

[ Grafik kann nicht angezeigt werden]
0-Darstellung im Vergleich: kleines- und großes O und die Null

Unter Consolas ist in meinen Augen die als slashed zero (Wikipedia) dargestellte Null am besten zu erkennen. Bei Consolas handelt es sich um eine Monospace-Schrift wie z.B. Courier. Das heißt, alle Buchstaben haben die selbe Breite. Sie eignet sich zum Verfassen langer Texte eher weniger.

Autor
Kategorien Tipps und Tricks, Technisches

Datum
Kommentare 0

Wer seine Drohne starten will, möchte nicht erste einen Tag Vorlauf einplanen müssen. Warum DJI seine Akkuladegeräte grundsätzlich so konzipiert, dass diese nacheinander geladen werden, wird mir ein Rätsel bleiben; das war schon bei der DJI Mini 1 so. Aktuell habe ich mir eine Drohne mit 3 Akkus gekauft und nach sage und schreibe 5 Stunden (!!!) waren alle Akkus geladen. Einen davon hatte ich direkt in der Drohne geladen, was das serielle Laden auf 2 Akkus reduziert. Solche Ladezeiten sind eine Zumutung, das muss doch schneller möglich sein.

Nun gibt es Dritthersteller, die Ladegeräte zum parallelen Laden anbieten. Doch Augen auf! Nicht gleich zuschlagen! Der Hohe Preis von 70 € oder mehr (je nach Anbieter) für so ein Ladegerät (siehe Beitragsbild) ließ mich sowieso hadern. Trotz guter Bewertungen. Solche sind nicht selten gekauft und somit nicht grundsätzlich verlässlich. Die Bewertung von Andreas D. brachte mich auf die richtige Spur, denn darin hieß es: „Hab mir den gekauft, da ich hoffte, damt die Akkus parallel schneller laden zu können […]“. Das war nicht möglich, weil parallel mit 15 W geladen wird. Mit dem originalen, mit der Drohne gelieferten Ladegerät wird aber mit 35 W nacheinander geladen, was unterm Strich beim Laden von 2 Akkus, auf dasselbe hinausläuft und keinen zeitlichen Gewinn bringt. Der hohe Kaufpreis für so ein schwaches Parralel-Ladegerät wäre also ziemlich sicher rausgeschmissenes Geld.

Die Ladeleistung ist der entscheidende Aspekt. DJI gibt an, dass ein Ladegerät das USB PD-Schnellladeprotokoll (PD = Power Delivery) unterstützen sollte. Hierzu steht bei dem im Beitragsfoto gezeigten Ladegerät nichts. Auf der Webseite der Firma Anker kann man lesen, dass mit dem PD-Schnellladeprotokoll in der aktuellen Version 3.1 mit bis zu 240 W geladen werden kann – theoretisch; es kommt natürlich auf die Eigenschaften des konkreten Akkus an. Das Schnellladegerät von DJI liefert 65 W.

Was brauchen wir also zum Laden? Ein Ladegerät, welches das PD-Schnellladeprotokoll bei 65 W liefert. DJI empfiehlt natürlich die überteuerten DJI-Ladegeräte; das Schnellladegerät kostet ca. 60 € (Stand heute bei Idealo; UVP von DJI sogar 79 €) und unterscheidet sich kaum von einem gewöhnlichen USB-Ladegerät mit Steckernetzteil und USB C-Kabel, wie man sie anderswo für rund 25 € bekommen kann (65 W mit PD).

[Bild kann nicht angezeigt werden]

Das hier abgebildete Produkt kostet bei Amazon knapp 35 € und hat zwei PD-Ladeports zu je 65 W. Das wird den Ladevorgang mehr boosten als das überteuerte und schwachbrüstige Model für den doppelten Preis. Es gibt verschiedene ähnliche Produkte in unterschiedlichen Bauformen.

Tatsächlich reicht das oben gezeigte Ladegerät, das ich mir gekauft habe, um benutzte Akkus binnen kurzer Zeit wieder zu laden. Für die RC-Fernsteuerung ist ein Schnellladeport nicht notwendig. Somit reicht das gezeigte Modell vollkommen aus.

Besondere Features, wie 60 % Laden für Langzeitlagerung wird auf der DJI-Seite nicht thematisiert. Dort steht nur, dass man die Akkus nicht dauerhaft tiefenentladen soll und dass man sie, wenn man sie längere Zeit nicht benutzt hatte, vor erneutem Betrieb nochmal laden sol. Das hätte wohl jeder auch ohne Anleitung exakt so gehandhabt.

Weiterführende Links
  • Wissenswertes zum PD-Protokoll bei Firma Hama

Autor
Kategorien Technisches, Ratgeber