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In meinem Artikel „Text2speech, also Sprachgenerierung aus Text ist gar nicht so einfach“ vom April 2024 (Link) hatte ich über die Schwierigkeit berichtet, eine Lösung für Text-to-speech (kurz: TTS) in gesprochenem Deutsch zu finden, die annehmbar klingt und Umlaute korrekt ausspricht. Die meisten Lösungen basieren auf mehr oder weniger gutem Englisch.

Leider werden die meisten Lösungen kostenpflichtig als cloudbasierte Dienste angeboten. Die, besserer Qualität, in der Regel kostenpflichtig, wenn auch nicht unbedingt überteuert. Aber da in der Regel für die Generierung Open source-Software verwendet wird, bzw. es Open souce-Lösungen für diese Zwecke gibt – ziemlich viele Lösungen sogar –, war es einfach eine Frage der Suchmethodik, das passende zu finden.

Über so eine Suche stieß ich auf das Projekt https://thorsten-voice.de/ und damit auf Thorstens Youtube-Kanal. Folgendes etwa viertelstündiges Video beantwortet nahezu alle meine Fragen zu kostengünstigen TTS-Lösungen. Ich suche so eine Lösung zur Vertonung von Videoclips. Jetzt habe ich alle Werkzeuge beisammen: Thorsten-Voice TTS in Windows nutzen | DDC / VITS; Tosten zeigt auch Lösungen für andere Betriebssysteme.

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Kategorien Ratgeber, Software

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Ich hatte eine Schutzhülle für meinen Impfausweis bestellt, die dann aber viel größer als der Impfausweis war. Ich bekam die Rezension zur Überarbeitung zurück, weil diese angeblich nur die Verpackung betrifft.
[ Bild kann nicht angezeigt werden ]
Zu große Ausweishülle
Die Rezension wurde von Amazon nicht angenommen, weil ich vermeintlich nur die Verpackung kritisierte. Das ist natürlich Unsinn, ein Mensch hätte sofort erkannt, dass die von mir kritisierte Hülle nicht die Verpackung, sondern das Produkt selbst ist. Dies ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Vorprüfung der Rezension eine Maschine (=Programm) übernimmt.

Tipp am Rande: Wenn der Warenwert unter den Portokosten liegt, bekommt man bei Amazon den Kaufpreis gutgeschrieben, ohne die Ware zurück schicken zu müssem.

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Kategorien Erfahrungsbericht, Warenurteil

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Als ich das Programm „One Note“ zu Hause nutzen wollte, musste ich feststellen, dass es im aktuellen MS Office ein Online-Tool ist; das heißt, alle Daten werden in einer Cloud von Microsoft gespeichert. Ein älterer Artikel von mir, warum man seine Daten nicht amerikanischen Clouds anvertrauen sollte, ist durch Serverumzug leider nicht mehr vorhanden.

Also galt es, eine Alternative zu finden. Die darf auch gern etwas kosten, wenn der Preis angemessen ist. Was ich nicht möchte, sind Abo-Modelle. Und auch keine Cloud-Lösungen, es sei denn man kann seine eigene Cloud nutzen. Es gibt viele Seiten, die Alternativen zu One Note aufzeigen. Gemein ist solchen Seiten meist, dass sie nicht datiert sind (wie aktuell sind die Informationen?) und unklare Bewertungskriterien. Auf einer der Seiten tauchte sogar der Texteditor Notepad++ auf! Notepad++ ist eines meiner Lieblingsprogramme, aber ganz bestimmt kein Ersatz für One Note.

Mir blieb nichts anderes übrig, als die Hersteller-Seiten zu lesen und bei Interesse die Software zwecks Test zu installieren.

Meine wichtigsten Beurteilungskriterien:
  • Software-Aktualität: ich will nicht mit veralteter oder ungepflegter Software arbeiten
  • Open Source oder zu kaufen: kein Abo
  • es muss eine Suchfunktion geben
  • Verschlagwortung oder Tagging
  • die Kapitel müssen beliebig zu verschachteln sein
  • Datenspeicherung lokal
Nice to have:
  • auch unter Linux nutzbar
  • ein vorhandenes Handbuch/Wiki
  • Versionierung
  • Vorlagen
  • Drag’n drop
Diese als Alternative zu One Note genannter Software habe ich mir angeschaut:
Software Preis Bewertung
Kurznotizen (MS) Bestandteil von Windows Funktionalität sehr rudimenär. Auf keinen Fall eine Alternative zu One Note.
VistaWiki Pro 79 € Machte auf mich optisch einen ansprechenden Eindruck. Leider sind Verschachtelungen nur sehr eingeschränkt möglich; konkret: 2 Ebenen; mehr sind nicht möglich Dazu kam noch noch der Effekt, dass Inhalte nicht korrekt dargestellt wurden. Für mich keine Alternative zu One Note.
Cherry Tree kostenlos Auch für Linux verfügbar. Ein sehr leichtgewichtiges Programm. Verschachtelung beliebig. Leider war Suchen nur innerhalb der aktuell geöffneten Seite möglich. Damit ist es praktisch unbrauchbar.
Scribble Papers Freeware Die aktuelle Version stammt aus dem Jahr 2018 (!!), ist also 6 Jahre alt, ohne dass es Updates gab.
Zim Open Source Auch für Linux verfügbar, Verschachtelung unbegrenzt, aber wie bei CherryTree: Suchen nur innerhalb der aktuell geöffneten Seite möglich und damit unbrauchbar.
Joplin
Mein Favorit!
Open Source Auch für Linux, Verschlagwortung, umbegrenzte Verschachtelung. Das erste Probramm, das eine ähliche Funktionalität wie One Note hat. Ob es Versionsverwaltung hat, weiß ich nicht; da ich nicht im Team arbeite, ist das auch minder wichtig. Drag’n Drop funktioniert.

Weitere Goodies: Ich kann optional meine eigene Nextcloud nutzen (werde ich wohl eher nicht), Rechtschreibkontrolle, Verschlüsselung, Backups. Ich habe nohc nicht alles ausprobiert und werde erstmal dmait arbeiten.

Mit negativen Überraschungen rechne ich nicht, aber man weiß ja nie. Das Projekt wird jedenfalls von der Community aktiv geplegt; letztes Update: April 2024.

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Kategorien Ratgeber, Software

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Excel-Zellen unterschiedlicher Fortmate entwirren. in einem Feld steht entweder ein Datum oder ein Datumsbereich (z. B. 15.05.2022–30.05.2022). In Excel sind das nicht identische Formate. Das Datum wird intern als Anzahl der Tage nach dem 1.1.1990 dargestellt, zweiteres ist eine Zeichenkette (String, bzw. in Python str).

Nach lesen vieler Beiträge in stackoverflow habe ich eine Lösung entwickelt.

Gewünschtes Ausgabeformat: YYYY-mm-dd; es soll also aus 30.05.2024 werden: 2024-05-30

Die Routine datum1() liefert das erste Datum, datum() das zweite:

def datum1(dates):
    result=‘‚
    if isinstance(dates, str):
        if not dates:
            result=‘‚
        else:
            d=dates[-10:2-10]
            m=dates[-7:2-7]
            y=dates[-4:]
            result=“{}-{}-{}“.format(y,m,d)
    if isinstance(dates, int):
        result = datetime.fromordinal(datetime(1900, 1, 1).toordinal() + dates – 2).strftime(‚%Y-%m-%d‘)
    return result

def datum(dates):
    result=‘‚
    if isinstance(dates, int):
        result = datetime.fromordinal(datetime(1900, 1, 1).toordinal() + dates – 2).strftime(‚%Y-%m-%d‘)
    if isinstance(dates, str):
            d=dates[-10:2-10]
            m=dates[-7:2-7]
            y=dates[-4:]
            result=“{}-{}-{}“.format(y,m,d)
    return result

Entscheidend ist, das Format der Zelle zu bestimmen. Steht ein Datum darin, so ist das Format int, steht ein Datumsbereich darin, ist das Format str. Diese Prüfung wird vorgenommen mit isinstance(var, typ). Der Rest ist Arbeiten mit Teilstrings, bzw. formatierter Ausgabe.

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Auf der Suche nach einem Navi fürs Auto stieß ich auf Vergleichsportale, die für mich nicht nachvollziehbare Bewertungen vornahmen oder anstatt eigener Bewertungen nur die Bewertungen innerhalb Amazon anzeigen. Bei Bewertungen innerhalb Amazon muss man sich vergegenwärtigen, dass es sich hier bestefalls um Bewertungen von Kunden für das jeweilige Produkt handelt und nicht um Ergebnisse von Vergleichen zwischen den vorgestellten Geräten. Ein weiteres Manko bei Amazon: Solche Bewertungen sind oft gekauft; es gibt Apps, die versuchen künstliche von echten Bewertungen zu trennen.

Ein Vergleichsportal ist nur dann sinnvoll, wenn eigene Bewertungen vorgenommen und diese nachvollziehbar dargestellt werden.

Für Navis würde ich folgendes folgendermaßen vorgehen:

1) Bildschirmgröße: angeben, aber nicht bewerten
2) Sprachsteuerung: angeben, aber nicht bewerten
3) Lebenslange Kartenupdates: essentiell, das bietet fast jeder Anbieter an, abwerten, wenn nicht vorhanden
4) Verkehrsfunkauswertung (TMC eingebaut): wichtig, sonst ist das Navi relativ nutzlos; abwerten, wenn nicht vorhanden
5) Anzeige von Tankstellen (oder Ladestationen für E-Autos): nützliches Feature; aufwerten, wenn vorhanden
6) Freisprecheinrichtung: angeben und nicht bewerten

In der Gesamtbewertung darf eine Abwertung wegen Fehlens essentieller Funktionen nicht durch nützliche Features eliminiert werden. Das Urteil muss zweigeteilt sein. 1. Essentielle Funkionen, 2. Ausstattung

Ob die Bedienung intuitiv gestaltet ist, kann schlecht objektiv bewertet werden. Da urteilt u.U. jeder unterschiedlich. Dass die Anzeige scharf ist, kann für alle Geräte vorausgesetzt werden.

Nach erster Sicht der Angebote habe ich erstmal von Anschaffungs-Ideen Abstand genommen. Warum muss ich 100–200 € für ein Navi bezahlen, bei dem wesentliche Teile der Programmlogik mein Smartphone erledigen muss. Das hieße, keine Navigation ohne Smartphone. Dann kann man ja gleich eine Navi-App nehmen, wenn man für 200 € nur einen weiteren Monitor bekommt.

Bei Apps muss man aber aufpassen. Gerade für kostenlose Apps „bezahlt“ man mit seinen persönlichen Daten. Wem das egal ist, kann die Google-Maps App zum Navigieren nehmen. Es ist aber gerade mein Wunsch, ein Navi zu haben, um nicht permanent getrackt zu werden. Somit scheidet Goolge mit samt seinem Komfort aus.

Ich werden mal die Magic Earth Navigation-App ausprobieren. Die trackt nicht und sammelt eigenen Angaben nach keine Kundendaten.

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Kategorien Ratgeber, Sicherheit