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Pi mit der Trägerplatine des NVMe-SSD-Speichers zu verbinden, ist Feinarbeit sonder gleichen. Ohne Fein-Pinzette mit gebogener Spitze hätte ich das vermutlich kaum geschafft. Ebenso war mein Binokular-Mikroskop ein wichtiges Hilfmittel, um den richtigen Sitz der Verbindung zu überprüfen.

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259 GB NVMe wird erkannt als: nvme0n1

Die SSD-Disk wird sauber erkannt. Harwareverbindung ist also OK. Das Mounten dieses Laufwerks muss noch folgen.

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Sandwich-Aufbau mit SSD-Platine ist sehr beengt

Die wenigen Löcher in der Trägerplatine des NVMe-Speichers werden nach Einsetzen des SSD-Speichers teilweise verdeckt. Wahrscheinlich reichen die dann nur noch randlich vorhandenen Löcher nicht aus, das Gesamtsystem ausreichend zu kühlen. Es wird bereits im Leerlauf ziemlich heiß. Ich werden noch einen Kühlkörper mit Lüfter dazwischen setzen müssen.

BTW: Es gibt auch NVMe-Platinen, die unter die Haupplatine montiert werden. Ob das thermisch besser ist, kann ich nicht beurteilen.

System auf SSD kopieren

Auf meinem raspi 5 habe ich Debian GNU/Linux 12 (bookworm) installiert. Da darauf kein git vorhanden war, musste ich es erst installieren:

sudo apt-get install git

Danach musste rpi-clone installiert und damit dann das System übertragen werden:

git clone https://github.com/geerlingguy/rpi-clone.git

cd rpi-clone

sudo ./rpi-clone nvme0n1

Anleitungen zum Mounten gibt es im Internet viele.

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Wenn es zum Schluss so aussieht, ist alles gut

Danach habe ich die Stromzufuhr abgezogen, die Speicherkarte entfernt und den Pi neu gestartet. Er startete gleich von der NVMe-Platte.

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Hard- und softwaremäßig installiert

Und sonst noch

Heise.de meldet, es gäbe schon ein 4-fach-SSD-Shield für Raspberry Pi 5. Ob man das wohl braucht? Ein interessantes Kuriosum ist es allemal.

Update

Cooler und Case sind heute eingetroffen.
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Lüfter ist dazwischen …
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und es kann das Gehäuse ohne Bedenken geschlossen werden

Geräusch ist kaum zu vernehmen.

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Bei der Durchsicht des Fehlerprotokolls unter Windows (siehe auch Artikel Ereignis-Protokoll unter Windows 11 aufrufen) fällt das massenhafte Auftreten des Fehlers Metadata Staging-Fehler 0×80070490 auf.

Anscheinend handelt es sich hier nicht um einen Fehler in der Windows-Installation. Im Blog von Günter Born Windows meldet „Metadata Staging“-Error (0×80070490) im DeviceSetupManager (Dez. 2023) findet man zu dieser Fehlermeldung näheres.

Günter Born schreibt, das Problem aufträte auf, seit Ende November 2023 ein MetaData-Server von Microsoft nicht mehr erreichbar sei und nennt in einem weiteren verlinkten Artikel ein Workaround: In der Registry (regedit) findet sich der Schlüssel DeviceMetadata (mit Strg-F nach „DeviceMetadata“ suchen).

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HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Device Metadata

Hier soll der dort eingetragene URL durch „.“ ersetzt werden; in guter fachlicher Praxis bitte vorher den Schlüssel exportieren.

Ruft man diesen URL im Webbrowser auf, wird folgendes angezeigt: „Service Unavailable. Please try again later.“.

Allein schon aus Gründen der Übersichtlichkeit des Fehlerprotokolls, sollte man diese Änderung vornehmen, da hier hunderte von Fehlern binnen weniger Tage auftreten, erschwert dies wirkliche Fehler festzustellen. – Bei mir wird dieser Fehler bis zu 20 mal pro Sekunde (!) protokolliert!

Seit ich das Workaround hat bei mir keine grundlegende Verbesserung gebracht. Erst sah es so aus, als sei damit Schluss, aber nach dem nächsten Systemstart tritt der Fehler wieder auf. Ich habe den Eintrag nun ganz gelöscht.

Auf Answers.microsoft.com wird gesagt, dass folgender URL gesetzt werden soll: http://dmd.metaservices.microsoft.com/dms/metadata.svc. Ruft man diesen URL im Browser auf, gibt es allerdings eine Fehlermeldung „Bad Gateway“.

Also weitere beobachten. Man müsste den Service am besten ganz abschalten; Preisfrage: Wie macht man das?

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Komisch, als sei dieses wichtige Werkzeug der Fehlersuche eine Geheimwissenschaft, begegnet dem Nutzer diesem Programm so gut wie nie. Man muss aktiv danach suchen, aber auf der deutschsprachigen Seite von Microsoft wird ist der entscheidende Part der Erläuterung, nämlich „Wie überprüfe ich Fehlerprotokolle in Windows 11?“ derart kryptisch (siehe Beitragsbild), dass man damit nichts anfangen kann.

Üblicherweise sucht man dann im Web, aber meistens liest man dort Sätze wie: „Öffnen Sie die Ereignisanzeige über das Startmenü.“ (diskpart.com) und ähnliches, was ebenfalls nicht hilfreich ist.

Hier kurz als Memo, wie man das Ereignisproptokoll tasächlich öffnet:

Erste Möglichkeit

In der Shell (=Konsole):

C:\Users\Blah> eventvwr

Also entweder direkt mit Windows+R oder in der Shell der persönlichen Präferenz – bei mir meist: powershell. Aber das ist nicht wirklich entscheidend. Ich mache das nur so, weil bein nächsten Aufruf im Ausführungsdialog von Windows+R „powershell“ steht, weil ich ja nicht nur mit dem Ereignisprotokoll arbeite. Das spart geringfügig Tipparbeit. ;-)

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Zweite Möglichkeit

Eingabe von Windows+X, dann öffnet sich eine Auswahlliste, in welcher man „Ereignisanzeige“ auswählt, das dann sofort gestartet wird. [ Bild kann nicht angezeigt werden ]

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Aus textlich verfassten Inhalten gesprochenen Text zu generieren, ging füher nur dadurch, dass eine Sprecherin oder ein Sprecher den Text ablas. Dann aber gleich in der gewünschten Betonung und insgesamt perfekt.

Steht keine Sprecherin zur Verfügung, kann man sich heutzutage mit KI behelfen. Im Web gibt es ziemlich viele Angebote von text2speech-Lösungen (will heißen: Text to Speech). Oft kann man neben der Grundstimme auch weitere Parameter seinen Wünschen entsprechend anpassen. Allerdings sind die Angebote höchst unterschiedlicher Qualität.

Gut ist, dass man einen individuellen Text bei vielen der Anbieter online in gesprochenen Text umwandeln lassen und somit testen kann. Neben schlechter Betonung wie roboterartig abgehackter Sprachweise ist auch der Umgang mit Umlauten nicht überall gleich gut. So wird das Wort „Gelände“ in der Regel korrekt ausgesprochen, das Wort „entrümpelt“ aber bei einigen Sprachgeneratoren falsch als „entrumpelt“ ausgesprochen.

Es ist als sehr zu empfehlen, solchen Text zum Testen zu nutzen, den man hinterher umsetzen möchte.

Das für meine Ansprüche beste Ergebnis lieferte https://speechgen.io/de/tts-german/. Ich bevorzuge für mein Video-Projekt eine weiblche Stimme. Es gibt einfache Stimmen und Pro-Stimmen. Die Pro-Stimmen sollen einen angenehmeren, menschenähnlicheren Klang erzeugen – im Vergleich ist mir das jetzt nicht gravierend aufgefallen. Es gibt ein Start-Kontingent von 308 Zeichen für Pro-Simmen, bzw. 616 für einfache Simmen. Dieses Kontingent verringert sich mit jeder Nutzung ensprechend der genutzten Zeichen. Ist es aufgebraucht, kann man es nach Bedarf kostenpflichtig aufstocken. Je nach Bedarf ab knapp 5 €.

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Beim Tippen passiert es nicht nur mir, dass man beim tippen von „a“ oder der Shilft-Taste versehentlich die Caps Lock-Taste erwischt und dies nicht sofort bemerkt. Die Caps Lock-Taste gehört zu den etwas größeren Tasten der Comptertastatur.

Und weil darum nicht nur ich über die für wohl > 90 % der Compternutzer nutzlose Taste stöhnen, gibt es im Netz viele Lösungen, das Problem zu beheben. Extra Software zu installieren ist allerdings genauso doof wie das fehlerträchtige Editieren der Registry von Hand. Die weitaus beste Lösung ist in meinen Augen das Umbiegen der Caps Lock-Funktion zu einer weiteren Shift-Taste; dies erledigt eine kleine *.reg-Datei, die die erforderlichen Änderung vornimmt, ohne dass man weiter von Hand eingreifen muss.

Download hier (gezippt) CapsZuShift.zip (ca. 300 Byte)

Runterladen, auspacken und anklicken – Nachfragen des Systems abnicken.

Es klappe bei mir unter Windwos 11 Pro for Workstations problemlos. Nach Neustart wird die Änderung aktiv.

Mehr zum Thema: https://www.pctipp.ch

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