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Aktuell habe ich mich nach NAS-tauglichen SSDs höherer Kapazität umgesehen. Als Ersatz für meine drei Seagate Ironwolf (je 6 TB), damit mein NAS nicht so viele Geräusche fabriziert und weniger Strom frisst.

Da ich mir immer gern auch die Produktdaten auf der Herstellerseite anschaue, fällt mir natürlich auf, wenn der Straßenpreis eines Produktes über dem des Shops der Herstellerseite liegt. Typischerweise ist es genau umgekehrt; in der Regel sind die Straßenpreise deutlich niedriger als die unverbindliche Preisempfehlung, bzw. dem unverbindlichen Verkaufspreis (UVP) des Herstellers.

Die WD Red™ SA500 NAS SATA SSD mit 4 TB Kapazität kosten heute beim Hersteller Wester Digital 309,49 € (UVP ist angegeben mit 366,99 €). Um so erstaunlicher ist es, dass das Preiportsal Idealo hier Amazon als den billigsten Anbieter mit 410 € angibt (siehe Screenshot oben) – über 40 € über dem UVP, bzw. gut 100 € teurer als direkt beim Hersteller.

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Direktangebot im Shop von WD: 309,49 €

Also immer schön kritisch bleiben. Amazon hat nicht immer das beste Angebot und auch Preisportale wie Idealo haben die Hersteller nicht immer im Blick; vielleicht listen die überhaupt auch nur zahlende Händler. Kann auch sein, dass sich sinkende Preise nur verzögert im Einzelhandel niederschlagen.

Nachtrag am 19.04.2024
Aktuell kostet diese SSD bei Amazon über 490 € (!!!) und direkt bei WD weiterhin 309 €. Einen logischen Zusammenhang scheint es nicht zu geben.

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Kategorien Ratgeber, Technisches

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Nems-Linux verspricht auf seiner Website (https://nemslinux.com/): „Das Ziel von NEMS Linux ist es, eine kostenlose, aktuellen Version des Nagios Enterprise Monitoring Server für Raspberry Pi mit vollem Funktionsumfang bereitzustellen. Es hat jede Menge Features und wird gleichzeitig für solide Stabilität und schnelle Leistung optimiert“ – verlockend! Da will man doch gleich zuschlagen. Leider klappt es unter Umständen mit der Intallation nicht gleich, wenn man nach den Anweisungen der Website verfährt.

Ein Einführungs-Video beschreibt, wie man mit dem Raspberry Image-Writer das Nems-Image auf eine Speicherkarte schreibt. Allerdings mit einer älteren Version dieses Programms (v1.7.3) . Ich selber habe die z. Zt. aktuelle Version v1.8.5 auf meinem Rechner. Diese Version ist um einiges komfortabler als im Video gezeigt. Auf Version v1.7.3 wählt man das zu kopierende System, dann das Ziel, wobei man alle möglichen Speicher-Ziele angezeigt bekommt (der Sprecher gibt noch Tipps, wie man vermeidet, versehentlich den falschen Speicher zu überschreiben).

In v1.8.5 sind diese Fehler ausgeschlossen. Man wählt erst die Version des Pi, dann das Linux über „Use custom“ wie in dem Video beschrieben und dann das Speicherziel, wobei anders als bei der Version in dem Video, ausschließlich SD-Karten angezeigt werden (bei mir nur die eine, die über einen Cardreader mit dem PC verbunden ist). Man wählt hier also die ZIP-Datei, welche das Nems-Image enthält aus. In dem Video gibt es nun nur noch die Option „write“, in der neuen geht es aber weiter mit folgendem Dialog:

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Unter „Einstellungen bearbeiten“ kann man den Usernamen und das Passwort festlegen, sowie weitere Einstellungen wie z.B. solche zum zum WLAN. Oder eben diese Einstellungen, die man vielleicht zuletzt für ein anderes Image benutzt hatte, löschen.

Wenn man hier nicht löscht und nun (wie ich) irrtümlich „ja“ klickt, weil man „nein“ mit Abbruch assoziiert, stößt man beim späteren Start von Nems-Linux auf das Problem, dass die voreingestellten und die auf der Nems-Website genannten Login-Daten (user: nemsadmin und password: nemsadmin) nicht funktionieren (access denied).

Leider wird nirgends auf dieses mögliche Problem hingewiesen. Die Lösung ist aber gar nicht so schwierig, wenn man weiß, dass die im Raspi-Imager vorgenommenen Einstellungen in das NEMS-Image übernommen werden. Man loggt sich also mit den im Setup des Pi-Imager eingetragenen und gespeicherten Login-Daten mit SSH ein.

Ich benutze als SSH-Client nicht das altbackene Programm PUTTY, sondern das hervorragende moderne Programm MobXTerm, man kann aber auch einen beliebigen Chrome-basierten Browser benutzen (https://IPADRESSE:9090/system/terminal); als IPADRESSE wird logischerweise die ipv4-Adresse des Raspi mit dem Nems-Linux gesetzt.

Und, voi lá:

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Nun kann es konstruktiv weiter gehen, Nems zu konfigurieren. Das ist an dieser Stelle aber nicht Thema.

Letztenendes ist die Installation über den aktuellen Raspberry-Imager erheblich komfortabler und weniger Fehleranfällig. Die Login-Daten nemsadmin mit Passwort nemsadmin werden im weiteren Installationsprozess zwar automatisch gelöscht (die mit dem Raspi-Imager erzeugten ebenso) und man muss einen neuen Usernamen eingeben, aber dann nimmt man halt dasselbe.

Falls man Konfigurationsfehler begeht, ist es für nicht-Linux-Freaks der einfachste Weg, die SD-Karte neu zu überschreiben und von vorn zu beginnen.

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Kategorien Technisches, Computer

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Wir alle forschen vermutlich unsere Umgebung aus und befeuern BigData ohne darüber Bescheid zu wissen. Z.B. dem location.service.mozilla.com, den ich gerade in einem Logfile entdeckt habe. Ich kann mich nicht entsinnen, gefragt worden zu sein, ob ich die Netzinfrastruktur meiner Umgebung (und damit die Orte, wo ich mich aufhalte) an Mozilla melden möchte. Ich finde, dass der Aufenthaltsort eine sensible persönliche Information darstellt, die ich weder Google, noch Mozilla oder sonst wem regelmäßig mitteilen möchte.

Auch wenn es sich „nur“ um Daten zur netztechnischen Infrastruktur des jeweiligen Ortes handelt; also Wifi-Hotspots, Bluetooth, usw. Alle diese Daten sind mit meiner persönliches Ortspräsenz verknüpft. Warum sollte ich Hotspots auf meine Kosten an Dritte senden? Ob ein Hotspot in der Nähe verfügbar ist, kann jedes Smartphone selbst feststellen. Bluetooth betrifft in der Regel private Geräte wie Headsets, Drucker usw. – welchen Sinn hat es, diese Daten zentralisiert zu sammlen? Warum fragt mich keiner, ob ich die privaten WLAN-Netze meiner Nachbarn an Mozilla übermitteln möchte?


Update

Seit dem 13.03.2024 ist dieser Dienst eigenen Angaben nach bis auf unbestimmte Zeit vom Netz (Ref: Mozilla)

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Kategorien Datenschutz, Smartphone

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Heute fand ich an der Haustür unseres Mehrfamilienhauses folgenden Zettel:

Benachrichtigung von GLS für wen?
Es wäre schön, die Zeile „Liebe/r Frau/Herr,“ ausgefüllt würde, damit jemand von den vielen Mietern hier im Haus angesprochen fühlen kann. Ich erwarte auch eine Sendung, die über GLS verschickt wurde, aber anscheinen galt dieser Hinweis nicht für mich.

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Kategorien Empörung, Logistik-Dienstleister

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7,99 € bei Rossmann. Das ist der übliche Preis für einen guten Primitivo. Alles, das weniger kostet (Aldi und Konsorten), sollte man bei Primitivo meiden.

Der Casa Leone kommt mit einem schlichten Etikett daher, aber das muss ja nichts heißen. Beim Fotografieren der Flasche fiel mir auf, dass der Füllstand nicht bis in den Flaschenhals reicht – das ist schon ungewöhnlich. Ich will es nicht zu spannend machen, die 7,99 € sind eindeutig rausgeschmissenes Geld.

Der Wein schmeckt flach süßlich mit einem leicht herbem Abgang so richtig nach Billigwein. Ohne tiefere Aroma-Erlebnisse; das, was im Laden an Geschmacksnoten angegeben ist, entbehrt jeder Realität. 3 € fände ich für den Wein angemessen. Mein Urteil:

Hinweis: Ich bin kein Weinprüfer. Hier handelt es sich um ein Konsumentenurteil.

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Kategorien Warenurteil, Wein