Der Abtritt des Jan Fedder

Alkohol- und Nikotinmissbrauch betrifft tausende

2010 titelte die Bunte: „Rauchverbot in Bayern – nicht mit mir!“, zwei jahre später wurde bei ihm die Vorstufe eines Mundhölenkarzinoms diagnostiziert (Wikipedia) und er gab das Rauchen auf. Wohlgemerkt, für vernünftige Argumente oder gesetztliche Regelungen war er zwei jahre zuvor nicht zugänglich und ging dagegen in Offensive.

Das Los des promindenten Volksschauspielers Jan Fedder ist bekannt, er verstarb 2019 an den Folgen übermäßigen Tabakkonsums. Aber das Problem übermäßigen Alkohol- und Tabakkonsums betrifft sehr viele Menschen. Auch die Unfähigkeit, zu erkennen oder zu akzeptieren, ein Problem damit zu haben, erscheint mir weit verbreitet.

Allein in meinem erweiterten Bekanntenkreis sind bislang 5 Raucher (die einzige Frau darunter, war Nichtraucherin – allerdings rauchte ihr Ehemann) an Lungenkrebs verstorben – der jüngste unter Ihnen drehte „Schwarzer Krauser“. Er verstarb mit 47 Jahren.

Ich musste mich als „militanten Nichtraucher“ beschimpfen lassen, wenn Verwandte in meiner Wohnung oder meinem Auto nicht rauchen durften. Verkehrte Welt: Ich wurde der Rücksichtslosigkeit bezichtigt.

Noch in den 1990er Jahren wurde in Aufenthaltsräumen der Stadt Lübeck geraucht und wenn ich mich nach Einführung des Rauchverbots in öffentlichen Gebäuden darüber beschwert hatte, dass jemand am Fenster geraucht und damit die Raumluft verpestet hatte, war natürlich ich der Buhmann oder das Kollegenschwein. Es ist nicht immer einfach, gegen einen starken Strom zu schwimmen, aber manchmal muss es einfach sein.

Referenzen

Die Bunte 2010 https://www.bunte.de/panorama/jan-fedder-rauchverbot-bayern-nicht-mit-mir-8797.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Fedder

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Tabellenspalten markieren mit JavaScript

Sehr lange und umfangreiche Tabellen können am Bildschirm schnell unübersichtlich werden. Insbesondere wenn der Tabellenkopf aus dem Sichtbereich hinaus gescrollt wird. Hier ist es wünschenswert, Tabellenspalten zu markieren.

Ausgangsbasis war bei mir eine Tabelle, welche alternierend weiße und graue Zeilen hat. Die Spalten gehören jeweils einer Class an; col1, col2, col3 u.s.w.

<td class='col1'>..</td><td class='col2'> ... u.s.w.
<td class='col1'>..</td><td class='col2'> ... u.s.w.
<td class='col1'>..</td><td class='col2'> ... u.s.w.

In den Tabellen-Headerzeilen werden dann per Eventhandler das entsprechende JavaScript aufgerufen; onClick die farbliche Markierung und onDblClick die Farbgebung wie sie unmarkiert aussieht. Die Beispiele sind einer echten Lösung entnommen:

<th onClick="markColumn('col1', '#e8f9b5', '#d3f960')" onDblClick="markColumn('col1', 'white', '#e3e3e3')">
<th onClick="markColumn('col2', '#e8f9b5', '#d3f960')" onDblClick="markColumn('col2', 'white', '#e3e3e3')">

Und nun das Script:

function markColumn(name, hell, dunkel){
	elements=document.getElementsByClassName(name); 
	for(var i=0; i<elements.length; i++) {
		if (i%2==0) elements[i].style.backgroundColor = hell;
			else elements[i].style.backgroundColor = dunkel; 
   	}
}

Durch einfaches Klick auf die Headerzeile wird so eine Tabelle markiert und durch Doppelklick wird die Markierung wieder entfernt.

Möglicherweise kann man das auch mit jquery einfacher realisieren. Aber dies läuft nun und ich habe keinen Bedarf für eine andere Lösung.

 

Noch ein Test mit PHP:

print "this";

Sony läd Hacker ein

Fehlerhafte Passwortstärke-Bestimmung bei Sony-Community

Beim Registrieren auf der Community-Seite von Sony muss man sich ein Passwort ausdenken. Ich benutze für solche Zwecke einen Passwort-Generator und verwende für unterschiedliche Logins unterschiedliche Passworte in unterschiedlichen Längen. Je größer der Zeichenvorat eines für Passworte zu verwendenen Alphabets, desto mehr Möglichkeiten gibt es, ein Passwort zu generieren und so gleichsam aufwändiger ist es für Hacker ein Passwort zu erraten (üblicherweise lexikalische Begriff, wie Lieblingsmaler usw.) oder durch Permutation (Kombinatorik) zu ermitteln.

Bei Sony wurden folgende Passworte als schwach eingestuf: r2c^:?0a<rYZ2Iko$eup0H!¤ÔyÏñUÂß4®* und /<D.?x[A)Z){S&eGYVt)HR|$~[q<V$xCJz?W und die weitere Registrierung wurde automatisch unterbunden. Als stark eingestuft, wurden die von der Sony-Seite selbst generierten nur 15 Zeichen langen Passworte, wie diesem: 76rZ8F4Q6nKzezN. Es hat gegenüber den obigen einen sehr eingeschränkten Zeichensatz; nur große und kleine Buchstaben, sowie Ziffern, aber keine Sonderzeichen. Damit ist der Zeichenvorrat auf a-z (26 Zeichen) und A-Z (26 Zeichen) und 0-9 (10 Zeichen) auf 62 Zeichen begrenzt. Mit Einbeziehung von Sonderzeichen wären es erheblich mehr mögliche Zeichen und somit sehr viel schwerer, bzw. technisch aufwändiger, Passworte zu erraten oder durchzuprobieren.

Ich denke, nach eingen Fehlversuchen, werden die meisten Nutzer der Sony Communityseiten, wenn sie es nicht von vorn herein gewählt haben, ein von der Sony-Seite erzeugtes primitives Passwort mit 15 Zeichen wählen, weil es einfach furchbar nervt, wenn es nicht voran geht.

Ich kann nur jedem empfehlen, einen Paswort-Manager zu benutzen und Passworte gelegentlich zu ändern. Leider gibt es immer noch Seiten, welche die Länge von Passworten zu sehr begrenzen. Sony begrenzt auf 30 Zeichen, ich habe schon kürzere Vorgaben gesehen. Die Einschränkung des nutzbaren Alphabets auf ANSI-Buchstaben (also ohne ß und Umlaute) und Ziffern ist in meinen Augen ein schwerer Sicherheitsfehler.

Hacker sind heute nicht mehr nur Nerds und Skript-Kiddies. China, Russland und sicher auch sogenannte westliche Geheimdienste betreiben Hacking hochprofessionell mit hohem technischen Potential. Da kann sich niemand schwache Passworte leisten. Zu oft mussten Unternehmen, mitteilen, dass ihre Seiten gehackt wurden. Darunter Zeiss und Save-TV (zwei Unternehmen, bei denen ich einen Account besitze). Weitere gingen durch die Presse. Wann folgt Sony?

Ergänzung: Telekom Magenta Cloud. Max. 16 Zeichen a-z (26 Zeichen), A-Z (26 Zeichen), 0-9 (10 Zeichen) und !#$%&()*+-./<=>?@[]_{|}~ (24 Zeichen) macht einen Zeichenvorat von 86 Zeichen. Damit geringfügig besser als bei Sony Community.

Bei Windows nicht am falschen Ende sparen – OEM ist am Ende teuer

Am Ende ist es preiswerter sich einen PC oder Laptop ohne Betriebssystem zu kaufen und eine Windows Vollversion separat zu erwerben. Denn nur mit einer solchen Vollversion kann man später, wenn die Hardware nach ein paar Jahren schlapp macht, auf den nächsten neuen Rechner umsteigen – mit OEM-Versionen geht das nicht, denn diese sind an das ursprüngliche Gerät gebunden.

Das Thema habe ich gerade durch. Mein Acer-Laptop hat nach 5 Jahren den Löffel abgegeben. Einmal Kaffee über die Tatstatur verschüttet; das hat gleich ein paar Schaltkreise gekostet. Die Tastatur gab erst nur noch Stuss wider und schlussendlich ließ sich das Gerät nicht mehr starten. Ob der neue HP-Laptop, mit der flüssigkeitsunempfindlichen Tastatur auch 5 Jahr hält, werde ich sehen.

Meine Nachfrage im Support-Chat bei Microsoft ergab, dass die alte OEM-Lizenz nach dem Abtritt des alten Laptops ebenfalls dahin ist. Da Windows 10 laut Microsoft die letzte Version ist, ist Windows damit eine Anschaffung fürs (EDV-) Leben; denn die Vollversion kann ich von einem zum nächsten Rechner mitnehmen und muss nie mehr eine neue Version bezahlen.

17 Staaten Europas mit deutlicher 2. Ausbruchswelle!

Man bedenke, dass man erstmal die Pandemie einigermaßen in den Griff bekommen haben muss, um überhaupt eine 2. Welle entwickeln zu können. Viele Staaten haben das nie geschafft; vor allem solchen in Südamerika, Afrika und dem Nahen Osten.

In Deutschland wird (wie immer) auf hohem Niveau gemeckert, die Pandemie ist aber kein nationales Problem. Eine deutliche 2. Welle ist bei folgenden Staaten Europas zu beobachten: Kroatien, Montenegro, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Slowakei und Slowenien, also auf dem Balkan. Aber eben auch in Österreich und Luxemburg!

Weniger deutlich zeichnet sich eine 2. Welle ab in Belgien, Island, der Schweiz und Ungarn.

Quelle: Mein Fallzahlen-Plot (ich aktualisiere nur noch ca. einmal wöchentlich): http://cov2.son-schiet.de/land.php?id=40 (Koratien ist als Beispiel gewählt).

Die bange Frage: Lieber Originaltoner verwenden?

Nach dem ich mit Billig-Toner einmal eine sehr herbe Enttäuschung erlebt hatte, bin ich dazu über gegangen, nur noch Original-Toner zu verwenden. Aber ist das eine Haltung, die man nie wieder infrage stellen sollte?

Mein derzeitiger Farblaserdrucker, Kyocera Ecosys 6030cdn ist ein sehr sparsamer und kostengünstiger Drucker, habe ich den Eindruck. Und wenn ich Toner kaufen muss, nehme ich die größtmöglichen.

Letzte Woche meldete sich der Drucker und meinte, die Magenta-Kartusche sei fast leer. Die Originalkartusche für 10.000 Seiten kostet rund 175 €, angeblich kompatibler Toner mit der selben Seitenkapazität, rund 60 € bei www.toner-partner.de. Angesichts mehr als 100 € Ersparnis, habe ich es gewagt und eine Kartusche kompatiblen Tonders bestellt.

Heute kam die Kartusche. Bei Klicktipps.de fand ich eine Test-Druckvorlage (PDF) und wurde nicht enttäuscht. Der Drucker ist schon ein paar Jahre alt, wer weiß, wie lange der noch hält? Da möchte ich keinen Toner-Set für 800 € mehr anschaffen.

Lockerung wäre fatal!

Es ist mir ein Rätsel, warum der Begriff „Lockerung“ in aller Mude ist. Für die Lockerung der derzeitigen Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Pandemie besteht überhaupt kein Anlass.

Im Infektionsgeschehen Deutschlands gibt es gerade mal eine leichte Abflachung im Zuwachs der Fallzahlen. Siehe Grafik.

[Grafik kann nicht angezeigt werden]
Infektionsgeschehen in DE, Stand 20.04.2020 Quelle: son-schiet.de

Die derzeitige Durchseuchung Deutschlands beträgt gerade mal 0,18 % – wohlgemerkt, um das Virus zu stoppen, wird eine Durchseuchung von 60–70 % (!) benötigt.

In einen sicheren Bereich können wir erst kommen, wenn ein Impfstoff auf dem Markt ist. Den Angaben der Wissenschaftler nach, kann damit frühestens innerhalb zweier Jahre gerechnet werden oder eben erst nach 5 Jahren.

Natürlich ist unsere Gesellschaft davon abhängig, dass die Geschäfte laufen. Ich bin auch der Ansicht, dass das anzustreben ist. Aber auf keinen Fall auf dem Wege von Lockerungen!

Geschäftsmäßige Tätigkeiten dürfen nur dort wieder aufgenommen werden, wo restriktive Hygienemaßnahmen umsetzbar sind. Wenn es möglich ist, dass Kunden einen Drogeriemarkt betreten, gibt es auch epedemiologisch keinen Grund, den Betrieb von Geschäften mit üblicherweise wenig Publikumsverkehr zu untersagen; z.B. Fotofachgeschäfte, Raumausstatter usw. Geschäfte, mit Gedränge und Unterschreitung des Hygieneabstandes von 1,5–2 m darf es nicht geben. Solche Unternehmen sind aufgefordert, kreativ zu sein und neue Lösungen zu suchen. Vielleicht muss Selbstbedienung aufgegeben werden?

Eine baldige Rückkehr ins öffentliche Leben wie vor der Pandemie wird es, wenn überhaupt, erst in einigen Jahren geben. Und überhaupt, in andern Ländern verläuft die Infektionsentwicklung noch fiel dramatischer. Beispielsweise in Bangladesch, wo sehr viel unsere Bekleidung produziert wird. Aus Afrika gibt es nur sehr bruchstückhafte Zahlen zur Entwicklung der Pandemie.

[Grafik kann nicht angezeigt werden]
Infektionsgeschehen in Bangladesch, Stand 20.04.2020, Quelle: son-schiet.de

Eine Pandemie kennt keine nationalen Grenzen. Der Zuwachs der Infektionen in Bangladesch verläuft exponentiell! Eine Abflachung ist derzeit nicht in Sicht und die menschliche Massenansammlung anlässlich der Beerdigung eines Propheten (letzte Woche), wo sich tausende Menschen drängten, wird dem weiter Vorschub leisten.

Wir haben hier ein massives globales Problem, das viel größer ist, als dass vielleicht H&M pleite geht. Daher verstehe ich sehr gut, dass Prof. Drosten, wie auch unsere Kanzlerin angesichts einer Lockerungs-Diskussion in helle Aufregung geraten.