Junge Autofahrer … 13-jähriger Radfahrer schwer verletzt

Junge Autofahrer … 13-jähriger Radfahrer schwer verletzt

Man kann nicht oft genug betonen, dass man zum Autofahren eine Menge Erfahrung braucht, welche sich nur nach und nach mit der Zeit einstellt. Beinahe-Unfälle sind hilfreich, echte Unfälle können dagegen fatale bis letale Folgen haben, die nicht wieder gutzumachen sind. Deshalb, wenn möglich auf Fahrweisen mit erhöhtem Risiko verzichten (höhere Geschwindigkeit – nicht immer ist es angemessen, so schnell zu fahren, wie erlaubt, Überholmannöver). Es reicht nicht aus, Kupplung, Gas und Bremse bedienen zu können und genügend PS/kW unter der Haube zur Verfügung zu haben. Im Straßenverkehr ist man einer Fülle unwägbarer Gefahren und Widrigkeiten ausgesetzt, welche nicht immer vorhersehbar sind, wie folgende Polizeimeldung vom 7.12.2016 zeigt:

„Hohn / Kreis RD-ECK. Bei einem Verkehrsunfall auf der L 39 zwischen Tetenhusen und Hohn wurde heute Früh (07.12.16, gegen 7 Uhr) ein 13-jähriger Radfahrer schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte den Jungen in die Imlandklinik nach Rendsburg. Nach ersten Feststellungen der Polizei war der Fahrer (18) eines VW Passat mit Fahrtrichtung Hohn nach einem Überholmanöver nach rechts eingeschert und hatte den in gleiche Richtung fahrenden Radfahrer übersehen. Durch den Aufprall wurde der Radfahrer mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Andere Verkehrsteilnehmer leisteten Erste Hilfe. Der 18-Jährige und seine 13-jährige Beifahrerin erlitten einen Schock. Der Sachschaden wird auf rund 2500 Euro geschätzt.

Sachschaden 2500 €. Das menschliche Leid, das damit angerichtet wurde, kann leider nicht beziffert werden. Dieses Leid betrifft alle am Unfall beteiligten. Das Unfallopfer, wie auch den Fahrer und dessen minderjährige Beifahrerin. Von eventuell bleibenden Schäden jedweder Art ganz zu schweigen.

Ebay: Mindestgebot nicht erreicht

 

Mit diesem „Feature“ fährt Ebay seine Versteigerungsplattform an die Wand! Der Verkäufer kann beim Einstellen seines Angebots einen Mindestpreis festlegen, welcher nicht angezeigt wird.

Interessenten verschwenden damit ihre Zeit mit der Abgabe von Geboten, weil eine Versteigerung ja bisher implizierte, dass man das Objekt des Interesses zu einem günstigen Kurs bekommen könne. Wenn im Falle des Artikelfotos gleich der Wunschpreis des Verkäufers von stattlichen 3100 € da gestanden hätte (das höchste Gebot lag am Endemit 1.827,17 € weit darunter), welcher der Bieter, die sich chancenlos Hoffnung gemacht haben, hätte da noch geboten? Fazit: Die Bieter haben mit dem betreffenden Angebot ihre Zeit vergeudet.

Aus Sicht der Verkäufers eliminiert dies sein Risiko, unter Wert verkaufen zu müssen. Aus Sicht des Interessenten lässt sich eine Auktion nicht mehr von einem Festpreis- oder Mindestpreisangebot unterscheiden, mit dem Unterschied, dass er den Mindestpreis nicht kennt und viel Zeit aufwenden muss, um ihn zu erfahren. Warum unter solchen Umständen überhaupt noch bieten?

Der Umstand, dass dem Verkäufer durch den geplatzten Verkauf Kosten entstehen, ohne etwas verkauft zu haben, kann den unter umständen vielen potentiellen Käufern auch kein wirklicher Trost sein. Nur Ebay macht damit ein Geschäft.

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis Ebay dieses „Feature“ wieder zurück nimmt. Wenn es sich größere Beliebtheit bei den Versteigerern erfreut, wird Ebay damit zu einer reinen Verkaufsplattform unter vielen gepaart mit besonders schlechten Konditionen für die Käufer, welche eine Woche warten müssen, bis sie den wahren (Mindest-) Preis erfahren.