Wolfszentrum Schleswig-Holstein ab Mai 2015 beim LLUR

In einer Pressemitteilung vom 29.04.2015 teilt das Land mit, dass das bisher im Naturpark angesiedelte Wolfsinfozentrum ab Anfang Mai beim Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) angesiedelt sein wird. Hintergrund sind die zunehmenden Wolfsmeldungen im Land. Im April hat ein aus Sachsen-Anhalt stammender Wolfsrüde bei Rodenbek (Kreis Rendsburg-Eckernförde) 20 Schafe und 32 Lämmer getötet. Rodenbek liegt zwischen dem Westensee und Kiel.

Die Zunahme der Wolfspopulationen bereitet nicht nur Schleswig-Holstein Sorge. Derzeit leben in Deutschland ca. 30 Rudel und zahlreiche Einzelgänger (insgesamt etwa 300 Tiere). Experten rechnen mit einem Zuwachs von 30–40% jährlich. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern sucht daher zum Erfahrungsaustausch mit den skandinavischen Nachbarländern eine Konferenz der Ostseeanrainer initiieren.


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