[REZENSION] Tsokos: Dem Tod auf der Spur Teil 1

„Bestsellerautor und Rechtsmediziner Michael Tsokos erzählt von mysteriösen Todesfällen“, heißt es bei Amazon zur Einführung in diesen Titel. Für 2,49 € erwarb ich diesen Titel als E-Book.

Tsokos BuchtitelDas ungewöhnlich kurze Bucht lässt sich lässt sich in knappen Worten charakterisieren: Wenig Inhalt mit vielen Worten. Ich werde wohl keinen weiteren Titel dieses Bestsellerautors erwerben.
Zuerst beschreibt er Absatz für Absatz ausführlich und an Beispielen illustriert wie sich die Arbeit des Gerichtsmediziners von der Darstellung in Fernsehkrimis unterscheidet. Dafür hätten zwei bis drei Sätze ausgereicht. Auch alles andere wird schwafelig an Worten aufgefüllt, die überflüssig sind. Typischerweise wird ein Sachverhalt wortreich erklärt, z. B. dass zu Lebzeiten zugefügte Verwundungen stets unterblutet sind, post mortem zugefügte, eben nicht. Sofort im Anschluss wird das selbe mit anderen Worten inhaltsidentisch wiederholt. Man verpasst also nichts, wenn man die Absätze zur Hälfte liest und anschließend zum nächsten Absatz springt.

Mögen dies viele Leser so? Oder wendet sich das Buch an geistig eingeschränkte, denen man alles doppelt erklären muss? Ich zumindest kann Geschwafel nicht leiden. Ich mag Fakten in klaren knappen Worten gut erklärt.

Letztendlich werden gerade mal zwei konkrete Fälle behandelt.

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