Fallstudie: Parken nur auf einer Seite

Fotomontage: Parken nur auf einer Seite

Fotomontage: Parken nur auf einer Seite. Der Gehweg auf Seite des eingeschränkten Halteverbotes ist frei. (Bildquelle: google)

Wie änderten sich die Verhältnisse, wenn nur auf einer Seite geparkt würde?

An der Parksituation schon mal nichts wesentliches, da der diskutierte besondere Parkdruck gar nicht existiert, wie ich zeigen konnte (siehe Artikel:Fallstudien Bewohnerparkrecht und Falkenwiese, wie viel Parkraum?). Genügend Parkplätze sind also vorhanden und maximal 10 Gehminuten entfernt. Abends, wenn der Parkdruck zu nimmt (die Leute kommen von der Arbeit) darf ab 19 Uhr in nahezu der gesamten Falkenstraße geparkt werden. Ebenso stehen ab 18 Uhr kostenlose Parkplätze auf dem Parkplatz 2 in der Kanalstraße zur Verfügung (5 Gehminuten entfernt). Es stehen also zusätzliche Ressourcen zur Verfügung.

Welche Effekte hätte diese Regelung noch?

Stau: Der Menübringdienst macht die Straße dicht

Stau: Der Menübringdienst macht die Straße dicht. Zum Glück muss nicht der Rettungswagen durch.

Jegliche Form von Lieferverkehr von Paketdiensten über den Bofrostlieferanten, Pizzalieferer oder Menübringdienst, alle könnten kurz im eingeschränkten Halteverbot halten und ihre Ware ausliefern. Ohne die Straße dicht zu machen. Die Feuerwehr hätte genügend Raum für ein möglicherweise notwendiges Einsatzgeschehen. Ebenso könnte die Müllabfuhr ihren Zeitplan einhalten (Artikel: Kurzmeldung Attendornstraße).

Bewohner, die ihren Wochenendeinkauf gemacht haben, können nahe ihrer Wohnung alles in Ruhe im eingeschränkten Halteverbot ausladen, alles ins Haus bringen und anschließend das Fahrzeug an einem geeigneten Parkplatz parken.

Fahrräder am Zaun

Keine verengten Gehwege mehr.

Am Zaun angeschlossene Fahrräder oder aufgehängte Gelbe Säcke würden den Gehweg nicht mehr nennenswert verengen. Begegnungsverkehr von Fußgängern wäre künftig wieder möglich.

Insgesamt würde das Stadtbild aufgewertet, weil die Autos nicht mehr so massiv das dominierende Element auf der Straße wären. Von der geänderten Situation würden alle Bewohner profitieren. Ausdrücklich auch die Autofahrer.

Man könnte das Viertel mit seinen wundervollen Gründerzeithäusern wieder unbeschwert genießen. Ebenso die schöne Aussicht über die Wakenitz.

Unbeschwerter Wakenitzblick

Die Wakenitz im Januar 2014 in Blickrichtung Roeckstraße

Posted under: Autoverkehr, Falkenwiese, Stadtgeschehen Lübeck

Tagged as: , , , , ,

Schreibe einen Kommentar