Kauft nicht bei Spammern!

Rote Liste der Anbieter

Grundsätzlich kaufe ich nichts bei Anbieter, die mich mit Werbung oder Spam belästigen; zu letzterem gehören auch nicht bestellte ‘Newsletter’.

Ich beginne hier mal eine kommentierte Liste, welche ich weiter pflegen werde.

Kategorie 1: Post im Briefkasten

Conrad Elektronik Conrad.de
2–3 Wochen nach einer Bestellung bekommt man postalisch Werbung von anderen Unternehmen geschickt. Das heißt, Conrad verkauft seine Kundendaten an Dritte!

Otto Versand otto.de
Wenn man einmal etwas bei Otto bestellt, wird man regelrecht zugemüllt mit Werbung mit der Post.

Kategorie 2: Post per E-Mail

Telefónica Germany GmbH & Co. OHG (O2online.de)
noreply@ads.o2online.de beglückt mich regelmäßig mit mehreren ‘Newslettern’ am Tag. Ein Link zum Abbestellen ist vorhanden.

Hansa-Computer GmbH
newsletter@hansa-computer.de beglückt mich mit einem nicht bestellten ‘Newsletter’. Ein Link zum Abbestellen ist vorhanden.

Ebay: Mindestgebot nicht erreicht

 

Mit diesem „Feature“ fährt Ebay seine Versteigerungsplattform an die Wand! Der Verkäufer kann beim Einstellen seines Angebots einen Mindestpreis festlegen, welcher nicht angezeigt wird.

Interessenten verschwenden damit ihre Zeit mit der Abgabe von Geboten, weil eine Versteigerung ja bisher implizierte, dass man das Objekt des Interesses zu einem günstigen Kurs bekommen könne. Wenn im Falle des Artikelfotos gleich der Wunschpreis des Verkäufers von stattlichen 3100 € da gestanden hätte (das höchste Gebot lag am Endemit 1.827,17 € weit darunter), welcher der Bieter, die sich chancenlos Hoffnung gemacht haben, hätte da noch geboten? Fazit: Die Bieter haben mit dem betreffenden Angebot ihre Zeit vergeudet.

Aus Sicht der Verkäufers eliminiert dies sein Risiko, unter Wert verkaufen zu müssen. Aus Sicht des Interessenten lässt sich eine Auktion nicht mehr von einem Festpreis- oder Mindestpreisangebot unterscheiden, mit dem Unterschied, dass er den Mindestpreis nicht kennt und viel Zeit aufwenden muss, um ihn zu erfahren. Warum unter solchen Umständen überhaupt noch bieten?

Der Umstand, dass dem Verkäufer durch den geplatzten Verkauf Kosten entstehen, ohne etwas verkauft zu haben, kann den unter umständen vielen potentiellen Käufern auch kein wirklicher Trost sein. Nur Ebay macht damit ein Geschäft.

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis Ebay dieses „Feature“ wieder zurück nimmt. Wenn es sich größere Beliebtheit bei den Versteigerern erfreut, wird Ebay damit zu einer reinen Verkaufsplattform unter vielen gepaart mit besonders schlechten Konditionen für die Käufer, welche eine Woche warten müssen, bis sie den wahren (Mindest-) Preis erfahren.

Big Brother – jetzt gratis aushorchen lassen

Da mein Lieblings-PDF-Reader, Foxit, bei PDFs von E-Mailangängen dauernd abstürzte und auch ein Update keine Besserung brachte, habe ich kürzlich wieder den Adobe PDF-Reader installiert. Ungefragt wurde gleich wieder ein Mac Affee-Virenscanner und ein Programm von Intel Namens “True key” installiert.

Nun habe ich mal nachgeschaut, was das eigentlich ist. Ganz toll! Nie wieder Passworte merken müssen! Das Programm ist kostenlos, Du meldest Dich künftig mit Deinem Gesicht, Deinem Fingerabdruck an! Das System lernt all Deine biometrischen Merkmale und vieles mehr, sowie alle Deine Geräte kennen! Das muss einen bei einer kostenlosen App doch stutzig machen. Wenn man bedenkt, dass die USA die Bilder der Hälfte ihrer Bürger ungefragt in eine Gesichtserkennungsdatenbank eingespeist hat (Heise News 20.10.2016), erscheint die Erfassung diverser biometrischer Merkmalen von Bürgern der ganzen Welt nur noch als logische Konsequenz. Wenn diese Daten vielleicht nicht unmittelbar an die NSA weiter gegeben werden, so kann man doch zumindest damit Geld verdienen oder diese zur Terrorabwehr beschlagnahmen lassen. Gretchenfrage: Wie viele Terroristen werden diese Software nutzen?

Immer wieder die selbe Lehre: Wer US-Firmen sein persönlichen Daten anvertraut, ist selber schuld. Oder ins gewissen zu reden: Passwörter sollen es gerade ermöglichen, seine Daten zu schützen. Wer darauf verzichtet, gibt diese Schutzmöglichkeit auf.

Onlineshop ohne Umsatz? Schlechte Erfahrung mit CSL Computer

Fast eine Stunde lang habe ich heute Morgen erfolglos versucht im Onlineshop von CSL Computer Hard- und Software im Gesamtwert von ca. 1000 € zu bestellen. Immer wenn es in die heiße Phase im Gang zur Kasse kam, poppte eine JavaScript-Meldung auf, welche mich darauf hin wies, dass der Bestellvorgang zu lange gedauert hätte und schickte mich auf die Startseite des Portals.

Etwas Zeit benötige ich schon, um die einzelnen Komponenten wieder raus zu suchen und in den Warenkorb zu legen. Zum Ende hin, muss ich nochmal alles kontrollieren, um sicherzustellen, dass ich nicht – wie fast geschehen – versehentlich ähnliche, aber verkehrte Produkte ausgewählt habe. Wenn dafür keine Zeit bereit gestellt wird, kann man eben nichts bestellen. Gut möglich (ich habe das nicht getestet, kenne das Problem aber von anderen Portalen), dass es nicht funktioniert, wenn man keinen Browser von Microsoft benutzt; ich benutze nun mal lieber den Firefox-Browser. Schlussendlich versuchte ich es bei der Hotline von CSL, aber während ich in der Warteschleife die Pausenmelodie anhören musste, schaute ich schon mal, ob es vergleichbare Komponenten auch bei Alternate zu vertretbaren Preisen gäbe. Als ich alle Wunsch- und Alternativprodukte beisammen hatte und der Endpreis stimmte, legte ich bei CSL auf und bestellte erfolgreich und problemlos bei Alternate.

So geht man leer aus, wenn man Kunden nicht an sich heran lässt.

Ebay macht keinen Spaß mehr

Nach dem ich einen alten Arbeitsspeicher 4 GB SO-Dimm DDR3 bei Ebay mit für ein Mindestgebot von 3 € eingestellt hatte, wurde das gute Stück schlussendlich für 7,50 € verkauft. Ebay hatte selbstständig die Versandkosten auf 2,40 € festgelegt, die wahren Kosten liegen darüber. So sieht die wahre Rechnung aus:

+7,50 Kaufpreis
+2,40 € Versandkosten (lt. Ebay)
-3,95 € Echte Versandkosten für Einschreiben
-0,54 € Paypalgebühr
-0,75 € Ebaygebühr
---------------------------------------
4,66 € Nettoertrag

Dafür lohnt es kaum zur Post zu radeln u.s.w. Da kann ich ja gleich Pfandflaschen sammeln gehen. Das liegt deutlich unterm Mindestlohn. Wenn ich mal wieder einen Speicherriegel oder ähnliches übrig habe, ist die Bastelkiste der richtige Ort dafür oder ich verschenke ihn.

Vorsicht vor sourceforge.net!

Seit 2015 füg der Hoster von Open source-Software sourceforge.net dort gehosteten Programmen ohne die Zustimmung derer Entwickler Schadsoftware hinzu (Wikipedia im Januar 2026). Betroffen ist davon auch die offene Desktop Publishing-Software Scribus.

Ich habe Scribus im Januar installiert und ausprobiert. Da ich mich für das Programm nicht erwärmen konnte, wollte ich es wieder deinstallieren. Doch bei jedem Versuch, das Programm zu deinstallieren, meldete sich mein Virenscanner (Norton) und warnte vor bösartiger Schadsoftware: au_.exe und löschte diese sicherheitshalber. Nun stand ich vor dem Problem, das Programm nicht automatisiert los werden zu können. Um händische Eingriffe ins Betriebssystem Windows zu vermeiden, besorgte ich mir eine externe Uninstall-Softwar, nämlich den IObit Uninstaller. Empfohlen von der renommierten Computerzeitschrift Chip, nahm ich an, ein geeignetes Werkzeug gefunden zu haben. Dieses Vertrauen wurde nicht enttäuscht. Ein einziger Eintrag blieb jedoch in der Registry von Windows zurück, den ich von Hand löschte; hierzu betätigt man die Windows-Taste zusammen mit der Taste “r” und gibt in das sich öffnende Feld ein: regedit. Dann sucht man nach dem Stichwort “scribus” und löscht den entsprechenden Eintrag.

Beim Start des Uninstallers sollte man aber auf den unteren Rand des Programms achten und die Mitinstallation weiterer Software unterbinden, in dem man ein das offenbar bewusst unscheinbar gehaltene Aktivierungskästen deaktiviert. Diese wird gleich unten fest in die Taskleiste gelegt, wenn man – wie ich! – nicht aufpasst. Dieses Programm kann man aber ganz normal wieder deinstallieren.

Was lernen wir daraus? Finger weg von Software, die bei sourceforge.net gehostet wird!

Ein weiteres Flaggschiff fällt: MySQL

Der neue Stern heißt MariaDB!

MySQL war Jahre lang die Datenbank, welche in Webanwendungen am meisten verwendet wurde. Für Professionelle Aufgaben fielen – im Gegensatz zu kleinen – allerdings ziemlich hohe Lizensgebühren an. Dies ist MariaDB nicht der Fall. Und MariaDB geht aus MySQL hervor, ist damit kompatibel und arbeitet zudem allerdings performanter als MySQL. Es ist zu erwarten, dass MariaDB MySQL verdrängt.

So ist es im Netz. Altavista war Jahre lang die unangefochtene Nummer 1 der Suchmaschinen, bis Google kam. Netscape Navigator war Jahre lang der einzige vernünftige Web-Browser, bis Microsoft mit seinem Internetexploxer zum Angriff über ging. Nun Teilen sich das Nachfolgeprojekt von Netscape, Mozilla und der Internetexplrorer den Markt. Der Opera-Browser fristet ein Nieschendasein.

Hier ein paar Links zu MariaDB

PHP-Dev: MariaDB vs. MySQL

de.wikipedia.org: MariaDB

mariadb.org

 

Olympus OI Share gibt es nicht für Windows

Toll, dass man auch die Bilder einer Digitalkamera im social web benutzen kann. Die Zeiten, als Microsoft den Weg vorgab, sind aber wohl vorbei. Für die Olympus TG-4 wird das zugehörige Sharnig-Tool Olympus OI Share, welches die typische Features einer Tetharing-Software hat, wird lediglich für Apple OS und Android (ab Version 4.4) angeboten. Nutzer von Nokia/Windows sind auf ein abgespecktes Tool angewiesen, welches lediglich den Download von Kamerafotos von der Kamera aufs Smartphone unterstützt und sonst keine weiteren Features hat – wenigstens das, aber mehr auch nicht.

Pseudointerpol – Internetnepp

Pseuso-Interpol

Insbesondere auf Pornoseiten – dass man sich so etwas nicht anguckt, soll mir keiner erzählen – wird man hin und wieder mit dieser Seite konfrontiert, die einem suggeriert, man hätte nach verbotenem geschaut. Bei Sexualität funktionieren Einschüchterungen anscheinend gut.

Auch wenn Seiten in so bedrohlicher Weise gestaltet sind, kann man sie als unecht schnell entlarven. Auf Behördenseiten gibt es keine Werbung; auf dieser aber schon! Also keine Angst vor dieser Seite! Sie ist einfach nur lästig und weiter nichts. Besonders lästig ist das erscheinende Popup, wenn man versucht den Browser zu schließen. Wenn man anklickt, man wolle die Seite schließen, wird sie sofort neu geladen. Der wahre Seiteninhalt ist verklausuliert:

 

<code> &lt;!DOCTYPE javascript&gt; &lt;html&gt; &lt;head&gt; &lt;meta http-equiv=&quot;content-type&quot; content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot;/&gt; 
&lt;script type=&quot;text/javascript&quot;&gt; function wrapped3(d) { return d.replace(/(.)(.)/g, &#39;%$1$2&#39;); } 
function wrapped(b) { 
var tmp = window['decodeURI' + 'Component']; 
return tmp(wrapped3(b)) 
} 
function show_page(a) { 
document['write'](wrapped(a) .split('{{addr}}').join('92.210.40.225') 
.split('{{country}}').join('Germany') .split('{{region}}').join('Schleswig-Holstein') .split('{{city}}').join('Kiel') .split('{{ltude}}').join('54.3333,10.1333') .split('{{referrer}}').join('csksfnfv.adverate.net/trustworthy-evidence/3liLeWoCJp4pT9gLs-GD97EoyN4W1ddiFA07Q00yV8r5/iHyqci01b7S7MVQndh8ckhlQs78iBTOf3JMmu9kkUQ/0je07KXAtL5J/Ap1dyBQ3AF96AEfIwAxlFodl2BvOHqIdavnjuMuKmrA/judicial-notice.mhtml') ); 
} 
show_page('0D0A0D0A0D0A0D0A0D0... 
[... hier stehen insgesamt 1.263.909 Zeichen, also knapp 
1,2 MB Daten, welche die gesamte angezeigte Seite enthalten] 
..3C2F68746d6c3E&#39;); 
&lt;/script&gt; 
&lt;/head&gt; 
&lt;body&gt; 
&lt;/body&gt; 
&lt;/html&gt;</code>

Das eingebettete JavaScript verhindert, dass man die Seite schließen kann.

Im Gegensatz zu meinem früheren Tipp, den Prozess mittels Taskmanager abzuschießen, habe ich inzwischen eine viel einfachere Lösung gefunden: Mittels Browser-AddOn JavaScript im Browser deaktivieren! JavaScript muss nicht standardmäßig deaktiviert sein. Man schaltet es ab, wenn man auf eine solche Seite kommt, schließt das Browserfenster einfach (jetzt geht das!) und schaltet JavaScript anschließend wieder ein.