Wölfe in Südost-Schleswig-Holstein

Woflsrevier im Südosten

Heute war ich östlich von Göttin. Ein Mann der mich ansprach, erzählte mir, bereits seit einigen Jahren gäbe es in diesem Gebiet einen Rüden und nun seit jüngerer Zeit auch ein weibliches Tier. Die Story klingt für mich glaubhaft, denn ich hatte mir immer gedacht, dass, wenn Wölfe nach Schleswig-Holstein kämen, der Bereich zwischen Besenthal, Langenlehsten und Bröthen das am meisten geeignete Gebiet ist. Es ist weitläufig und menschenarm.

Langfristig ist vielleicht mit dem Aufbau eines Rudels zu rechnen. Ich hoffe, dass die natürliche Angst vor dem Menschen bestehen bleibt. Einen Problem-Wolf, der diese Scheu abgelegt hat, gibt es bekanntlich östlich von Mölln.

Wölfe in Schleswig-Holstein, ein Memo

Kurze Notiz, damit ich diese Informationen wieder finde

Am 7.3.2015 veröffentlichte das LLUR eine Pressemitteilung zum Vorkommen eines wenig scheuen Wofes im Gebiet östlich von Mölln.

Im Zuge dieser Mitteilung wurde auf das schleswig-holsteinische Wolfsinformationszentrum, welches sich im Naturpark Eekholt (Kreis Segeberg) befindet, aufmerksam gemacht: http://www.wolfsbetreuer.de/.

Aufräumarbeiten in der Bliestorfer Heide

Fleißige Helfer am Werk

Die Motorsense und -säge dröhnen über die nur ca. 5 Hektar kleine Heidefläche innerhalb des Bliestorfer Waldes. Seit 1985 betreut der BUND diese kleine Heidefläche mit ihren Kreuzottern und Waldeidechsen. In den letzten Jahren konnte wegen des Schnees der Auftrieb junger Birken und Kiefern nicht eliminiert werden, da solche Arbeiten nur im Winter möglich sind.

Am ersten März trafen sich nun einige Helfer nun mehr zum zweiten Mal in diesem Jahr um den Aufwuchs an Jungbäumen zu Leibe zu rücken. Eine sehr anstrengende Arbeit auf unebenem Boden, da das Schnittgut auf der Heidefläche eingesammelt und auf Planen gezogen in den am Rand der Heidefläche gelegenen Waldsaum verbracht werden muss.

Die Heide war eine Moorheide, auf der vermutlich ursprünglich aufgrund des hohen Wasserstandes keine Bäume wuchsen und sich darum eine Heidefläche entwickelte. Entwässerungsgräben, die vor allem den umliegenden Wald entwässern sollen, legen zunehmend auch die Heidefläche trocken und Baumwuchs kommt auf. In der Moorheide gibt es ein paar Tümpel und Weiher, welche, wie an Tierpfaden erkennbar, offensichtlich dem Wild als Tränke dienen.