Telekom: Der 0 €-Trick

Mehrkosten für 0 €

100 Fernsehprogramme für 0,00 € hinzu buchen, klingt das nicht attraktiv?

Nur ändert sich dann unten das grau gedruckte! Ohne TVBasic kostet es ab dem 7. Monat 39,95 €/Monat, mit TVBasic, ab dem 25. Monat 44,95 € und zusätzlich jeden Monat 4,95 für einen Media-Receiver. Kurzum: Mit TVBasic kostet es 24,90 € im Monat und ab dem 7. Monat 44,90 € und ab dem 25. Monat 49,90 €/Monat.

Diese Preisangaben sind höchst intransparent.

Amazon ist nicht immer billig: Preisvergleich Aktenvernichter

Nicht angezeigt: Angebot bei Amazon Leitz für fast 90 €

„Amazon’s Choice“ (Amazons Wahl) suggeriert, dass es sich hier um ein besonders gutes Angebot handelt. Da die Eigenschaften eines bestimmten Produktes bei allen unterschiedlichen Anbietern identisch sind, kann es hier nur um den Preis gehen.

AnbieterPreisVersandSumme
Büro-Shop24 (Idealo)75,89 €2,99 €78,88 €
Böttcher AG79,92 €2,99 €82,91 €
Amazon’s Choice89,67 €kostenlos89,67 €
Amazon gesponsert95,99 €kostenlos95,99 €
Media Markt95,99 €kostenlos95,99 €

Wenn man Preise vergleicht, kann man auch bei seriösen Händlern günstiger einkaufen

Ebay: Mindestgebot nicht erreicht

 

Mit diesem „Feature“ fährt Ebay seine Versteigerungsplattform an die Wand! Der Verkäufer kann beim Einstellen seines Angebots einen Mindestpreis festlegen, welcher nicht angezeigt wird.

Interessenten verschwenden damit ihre Zeit mit der Abgabe von Geboten, weil eine Versteigerung ja bisher implizierte, dass man das Objekt des Interesses zu einem günstigen Kurs bekommen könne. Wenn im Falle des Artikelfotos gleich der Wunschpreis des Verkäufers von stattlichen 3100 € da gestanden hätte (das höchste Gebot lag am Endemit 1.827,17 € weit darunter), welcher der Bieter, die sich chancenlos Hoffnung gemacht haben, hätte da noch geboten? Fazit: Die Bieter haben mit dem betreffenden Angebot ihre Zeit vergeudet.

Aus Sicht der Verkäufers eliminiert dies sein Risiko, unter Wert verkaufen zu müssen. Aus Sicht des Interessenten lässt sich eine Auktion nicht mehr von einem Festpreis- oder Mindestpreisangebot unterscheiden, mit dem Unterschied, dass er den Mindestpreis nicht kennt und viel Zeit aufwenden muss, um ihn zu erfahren. Warum unter solchen Umständen überhaupt noch bieten?

Der Umstand, dass dem Verkäufer durch den geplatzten Verkauf Kosten entstehen, ohne etwas verkauft zu haben, kann den unter umständen vielen potentiellen Käufern auch kein wirklicher Trost sein. Nur Ebay macht damit ein Geschäft.

Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis Ebay dieses „Feature“ wieder zurück nimmt. Wenn es sich größere Beliebtheit bei den Versteigerern erfreut, wird Ebay damit zu einer reinen Verkaufsplattform unter vielen gepaart mit besonders schlechten Konditionen für die Käufer, welche eine Woche warten müssen, bis sie den wahren (Mindest-) Preis erfahren.

Saufen wie ein Russe

Vodka Jelzin und Gorbatschow

Der Spirituosenkonsum der Russen ist legendär; dort trinkt man Vodka (rus. водка) aus Gläsern, welche solchen gleichen, aus denen man bei uns Milch oder Saft trinkt. Man nennt es anscheinend auch "russisches Mineralwasser", wenn man Stupidedia glauben kann. So haben die Werbestrategen der Alkoholindustrie russische Präsidenten unlängst als Marken entdeckt. Es begann mit Gorbatschow und ich meine mich zu erinnern, dass der echte Gorbatschow sich negativ dazu äußerte, dass ausgerechnet ein Vodka nach ihm benannt wurde, da der übermäßige Alkoholkonsum dem russischen Volk sehr schade. Nichts desto trotz steht neben drei Sorten Vodka Gorbatschow links noch eine Flasche Jelzin-Vodka bei Edeka im Verkaufsregal (Bild oben).

Nun entdeckte ich im Lidl-Markt einen ganzen Karton-Berg Vodka Putinoff (Bild unten). Putin allein wäre als Name wohl zu kurz gewesen. Es gibt anscheinend auch einen Vodka namens Putinka.

Vodka Putinow

Digitaloszilloskop Peaktek 1265 = Owon SDS5032E?

Durch Zufall fiel mir gerade auf, dass das Oszilloskop PEAKTECH 1265 der Hausmarke 'Peaktek' des Elektronikversandhandels Reicheld.de im Aussehen stark der Modellpalette des chinesischen Herstellers Owon aus Hongkong ähneln (Modell Owon SDS5032E). Dies war mir Anlass, die Bedienungsanleitungen zu vergleichen. Ergebnis: Die Anleitungen waren in Aufbau und Bebilderung weitgehend identisch. Auch der Optionale Akku (99 € bei Reichelt, 62 € bei Fa. Batronix) stimmt mit den Werten 7,4 V/8000 mA überein.

Fazit: PEAKTECH 1265 = Owon SDS5032E.

Tipp: Wer ein preiswertes Digitaloszilloskop sucht, sollte sich die Modellpalette von Owon ansehen. Ebenso könnten auch Modelle des chinesischen Herstellers Rigol interessant sein. Owon und Rigol gibt es bei Firma Batronix in Schwentinetal bei Kiel. Die Peaktek-Palette spiegelt diese Modellpalette nicht in seiner ganzen Breite wider.

Nissin, Unterschied zwischen den Modellen MG8000 und Di866 Mark II

In den hauptsächlichen technischen Daten besteht zwischen beiden Modellen kein Unterschied. Auffällig sind zuerst die offensichtlichen äußeren physikalischen Unterschiede (neben dem Preis – das MG8000 kostet knapp 140 € mehr). 

Modell Abmessungen Gewicht (ohne Batt.)
MG8000 78x148x127 mm 416 g
Di866 Mark II 74x134x110 mm 370 g

Diese Unterschiede haben ihren Grund im wirksameren Schutz gegen Überhitzung:

Aus der Bedienanleitung

Normalbetrieb

MG8000: Hier kein entsprechender Hinweis.

Di866 Mark II: Das Gerät wird automatisch abgeschaltet, wenn über 20 bis 30 Blitze in Folge abgegeben werden, um die Elektronik vor Überhitzung zu schützen. Nach 15 Minuten Pause schaltet sich der Di866 Mark II wieder ein.

Stroboskop-Betrieb

MG8000: Nach 200 Aufnahmen 7 Sekunden Pause machen.

Di866 Mark II: Nach 10 Aufnahmen 15 Minuten Pause machen.

Wer, wenn überhaupt, kaum Gebrauch von Stroboskopblitzen macht, kann mit dem deutlich billigeren Di866 Mark II auf seine Kosten kommen.

Preisstand der Recherche (Januar 2014): MG8000 340 €, Di866 Mark II 200 €.