Saufen wie ein Russe

Vodka Jelzin und Gorbatschow

Der Spirituosenkonsum der Russen ist legendär; dort trinkt man Vodka (rus. водка) aus Gläsern, welche solchen gleichen, aus denen man bei uns Milch oder Saft trinkt. Man nennt es anscheinend auch "russisches Mineralwasser", wenn man Stupidedia glauben kann. So haben die Werbestrategen der Alkoholindustrie russische Präsidenten unlängst als Marken entdeckt. Es begann mit Gorbatschow und ich meine mich zu erinnern, dass der echte Gorbatschow sich negativ dazu äußerte, dass ausgerechnet ein Vodka nach ihm benannt wurde, da der übermäßige Alkoholkonsum dem russischen Volk sehr schade. Nichts desto trotz steht neben drei Sorten Vodka Gorbatschow links noch eine Flasche Jelzin-Vodka bei Edeka im Verkaufsregal (Bild oben).

Nun entdeckte ich im Lidl-Markt einen ganzen Karton-Berg Vodka Putinoff (Bild unten). Putin allein wäre als Name wohl zu kurz gewesen. Es gibt anscheinend auch einen Vodka namens Putinka.

Vodka Putinow

Phishing Postbank

Phishing-Versucht Potbank

Diesmal ist der Phishing-Versuch schon etwas gewiefter als heute Morgen (Paypal Phishing). Hier heißt es nicht "Sehr geehrter Kunde", sondern ich werde mit korrektem Vor- und Nachnamen angesprochen. In meinem Mailprogramm warnt der Virenscanner bereits davor, dass es sich um ein Phishing-Angebot handeln könnte. Wichtigstes Merkmal für mich: Ich bin gar nicht Kunde der Postbank! Echte Postbankunden könnten darauf herein fallen. Aber es reicht etwas Aufmerksamkeit, die List zu durchschauen.

Der in der angegebene Link ist allerdings maskiert. Wenn ich mit dem Cursor drauf gehe (auf keinen Fall klicken!) wird mir in der Infozeile meines Mailprogramms angezeigt, wohin der Link in Wirklichkeit führt. In diesem Fall zu einem Link-Weiterleitungsservice (forward-mee.com). Das wahre Link-Ziel ist potentiell gefährlich. Wahrscheinlich führt dieser auf eine präparierte Webseite, welche sehr wahrscheinlich Schadcode enthält. Diese Webseite muss nicht den Urhebern dieser Mail gehören, sondern kann eine gehackte Website sein, dessen Urheber davon nichts weiß. Mit Pech handelt man sich mit einem Klickt Schadcode ein (Virus oder Trojaner).

Paypal-Fake: Man kanns ja mal versuchen

Fake Mail

Heute bekam ich eine sehr plumpe Phishing-Attacke geschickt. Eine Mail in ungewöhnlichem Deutsch mit Absender 'paypal.de'. Jeder weiß, dass es paypal.com heißt. Zudem lief diese Mail nicht auf meinem Paypal-Mailkonto auf! Ich kann nur jedem raten, für sicherheitskritische Accounts über spezifische Adressen abzuwickeln; alles was auf dem Standardmailkonto, das Paypal, Amazon und Co. gar nicht kennen, aufschlägt, ist nicht nur verdächtig, sondern definitiv FAKE! Am auffälligsten ist jedoch die Domain der Webadresse, die man anklicken soll biowieng.com; das ist nicht paypal.com.

Aufräumarbeiten in der Bliestorfer Heide

Fleißige Helfer am Werk

Die Motorsense und -säge dröhnen über die nur ca. 5 Hektar kleine Heidefläche innerhalb des Bliestorfer Waldes. Seit 1985 betreut der BUND diese kleine Heidefläche mit ihren Kreuzottern und Waldeidechsen. In den letzten Jahren konnte wegen des Schnees der Auftrieb junger Birken und Kiefern nicht eliminiert werden, da solche Arbeiten nur im Winter möglich sind.

Am ersten März trafen sich nun einige Helfer nun mehr zum zweiten Mal in diesem Jahr um den Aufwuchs an Jungbäumen zu Leibe zu rücken. Eine sehr anstrengende Arbeit auf unebenem Boden, da das Schnittgut auf der Heidefläche eingesammelt und auf Planen gezogen in den am Rand der Heidefläche gelegenen Waldsaum verbracht werden muss.

Die Heide war eine Moorheide, auf der vermutlich ursprünglich aufgrund des hohen Wasserstandes keine Bäume wuchsen und sich darum eine Heidefläche entwickelte. Entwässerungsgräben, die vor allem den umliegenden Wald entwässern sollen, legen zunehmend auch die Heidefläche trocken und Baumwuchs kommt auf. In der Moorheide gibt es ein paar Tümpel und Weiher, welche, wie an Tierpfaden erkennbar, offensichtlich dem Wild als Tränke dienen.